Vor der Geburt

Wenn Sie zum Kurs in unsere Räume kommen, gilt die 3G-Regel: Sie müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Es gelten Antigentests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden).

Die meisten Kurse finden als Hybrid-Angebote statt: In unseren Kursräumen vor Ort, gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich online zuzuschalten. Dabei arbeiten wir über eine DSGVO-konforme Videoplattform. Alle Teilnehmer:innen werden individuell informiert, in welcher Form ihr Kurs stattfindet. Hier finden Sie unsere Hygienestandards für die Kurse.

Als werdende Eltern können sich in unseren Geburtsvorbereitungskursen (auch spezielle Angebote für Väter) und Babypflegekursen sowie der Trageberatung auf die Geburt und die erste Zeit danach vorbereiten. Frauen bekommen in unserer Schwangerengymnastik und in den Yogakursen Impulse für ein gutes Körpergefühl durch Atemwahrnehmung, Bewegung und Entspannung.
Den Kurs Praktische erste Hilfe und erste Krankheiten können Sie auch schon in der Schwangerschaft besuchen.

Wir helfen Ihnen gerne persönlich oder am Telefon, in unserem vielfältigen Kursangebot den für Sie passenden Kurs zu finden.

Telefon: 089 - 550 678 0
E-Mail: buero@haeberlstrasse-17.de 

Bürozeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 15:00 bis 17:00 Uhr
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Warum "natürliche Geburt"?

Unter einer natürlichen Geburt verstehen wir eine Geburt, bei der die Frau sich sicher und geborgen fühlt, wodurch der physiologische Prozess in der Regel ganz von selbst geschehen kann. Die biochemischen  Abläufe während einer solchen Geburt sorgen für eine optimale Hormonausschüttung. Diese Hormone wirken schmerzlindernd, euphorisierend und bindungsfördernd, so dass sie die Gebärende sowohl bei der Bewältigung des Wehenschmerzes als auch beim Aufbau einer sicheren Mutter-Kind-Bindung unterstützen. Wir unterstützen mit unseren Kurs- und Beratungsangeboten und den niederschwelligen Treffs das Nationale Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt":

"Das bereits 2016 interdisziplinär erarbeitete Nationale Gesundheitsziel (NGZ) "Gesundheit rund um die Geburt", an dem auch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen beteiligt war, sieht vor, dass Eltern so früh wie möglich passgenaue Hilfen erhalten sollen. Das NGZ nimmt nicht nur die medizinischen Aspekte von Schwangerschaft und Geburt in den Blick, sondern insbesondere die Ressourcen der Familien. In ihm wurden Herausforderungen und notwendige Reformen formuliert. Räumliche Engpässe und ein Mangel an Hebammen, aber auch ein medizintechnischer und risikobehafteter Blick auf Schwangerschaft und Geburt führten in Fachkreisen zum Wunsch nach einem "Kulturwandel": Die Geburtshilfe braucht eine grundlegende Erneuerung."

Das Nationale Gesundheitsziel "Gesund­heit rund um die Geburt" definiert fünf Ziele, die in einem interdisziplinären Prozess entwickelt wurden:

Ziel 1: Eine gesunde Schwangerschaft wird ermöglicht und gefördert.
Ziel 2: Eine physiologische Geburt wird ermöglicht und gefördert.
Ziel 3: Die Bedeutung des Wochenbetts und die frühe Phase der Elternschaft sind anerkannt und gestärkt.
Ziel 4: Das erste Jahr nach der Geburt wird als Phase der Familienentwicklung unterstützt. Eine gesunde Entwicklung von Eltern und Kind wird ermöglicht und gefördert.
Ziel 5: Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt sind gesundheitsförderlich gestaltet.

In dem kurzen Film "Die Leistung" erfahren Sie auf humorvolle Weise, "warum eine natürliche Geburt das Beste ist".
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Weitere Links

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt im Starke-Familien-Checkheft alle Leistungen für Familien auf einen Blick dar.

RGU-Infos zur ambulanten Geburt während COVID-19

Kritische Betrachtungen zur Nutzung von Ultraschall in der Schwangerschaft finden Sie beim Verein Greenbirth e.V.

Den kidsgo-Ratgeber zum Thema Schwangerenvorsorge und Pränataldiagnostik können Sie hier herunterladen.

Ein kritisches Interview mit Dr. Katharina Lüdemann, Chefärztin einer Frauenklinik zum Thema Geburtshilfe in Deutschland - Was läuft hier falsch? vom Arbeitskreis Frauengesundheit können Sie hier lesen.

Einen Artikel aus der Rathausumschau München zum Thema Geburtenrekord und Hebammennotstand in München befasst sich mit einer Anfrage der Grünen/RosaListe und der entsprechenden Antwort der Referentin für Gesundheit und Umwelt, Stephanie Jacobs.

Der Arbeitskreis Frauengesundheit, ein Zusammenschluss von unabhängigen Frauengesundheitsorganisationen im deutschprachigen Raum, hat dieses Positionspapier zur Bedeutung des Wochenbettes herausgegeben.

In einem Artikel aus dem Ärzteblatt finden Sie interessante Erkenntnisse über England auf dem Weg zur Hausgeburt

In der Kasseler Erklärung zur Reform der Geburtskultur lesen Sie die Forderungen der Elterninitiative für Geburtskultur zu geburtshilflichen Rahmenbedingungen.

Der DGB hat zusammen mit dem Arbeitskreis Frauengesundheit eine Broschüre zum Mutterschutz herausgegeben.

Die Vereinigung WECF (Women in Europe for a Common Future) hat eine Ratgeberreihe zum Thema "Kinder schützen - Schadstoffe vermeiden": Dabei geht es um Babypflege, um Spielzeug und ums Renovieren.

In dieser WECF-Broschüre Vorsicht! Schadstoffe im Alltag erfahren Sie, wie Sie sich, Ihr Baby und Ihre Familie vor schädlichen Chemikalien schützen können.